Aktivitäten des täglichen Lebens

Ein Funktionsverlust der Hand kann dazu führen, daß ein Patient einige Alltagssituationen nicht mehr selbständig oder nur unter großen Schwierigkeitenbewältigen kann.

Um eine Abhängigkeit von Hilfspersonen zu vermeiden werden daher in der Ergotherapie in Einzelschritten bestimmte Bewegungen oder Gefühlsqualitäten trainiert, um diese später in einer komplexen Handlung anwenden zu können.

Ist ein normaler Bewegungsablauf nicht mehr zu erreichen, kann durch Trickbewegungen oder Kompensation Selbständigkeit ermöglicht werden.

Strebt ein Handwerker die Wiederaufnahme seiner beruflichen Tätigkeit an, kann dieses durch das Training kleinerer Arbeitsvorgänge mit Benutzung von Sägen, Schraubenziehern usw. vorbereitet werden.

Eine wichtige Rolle hierbei kann der Einsatz von Hilfsmitteln spielen; so können z.B. Griffverdickungen die Handhabung von Besteck oder Stiften erleichtern. Auch kann bei degenerativen Prozessen wie Arthrose oder bei rheumatischen Erkrankungen durch Hilfsmittel eine Entlastungund somit ein Schutz betroffener Gelenke stattfinden.

Hierfür gibt es im Handel erhältliche Hilfsmittel, die sorgfältig auf die Bedürfnisse des Einzelnen bezogen ausgewählt und eventuell weiter angepasst werden müssen.

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