Mikroskop und Lupenbrille in der Hand- und Mikrochirurgie

In der Hand liegen eine Vielzahl empfindlicher Strukturen auf engem Raum zusammen. Die Ausstattung des Chirurgen muss dieser Besonderheit Rechnung tragen. Dies gilt für optische Hilfsmittel wie für die eingesetzten Intrumente.

Der überwiegende Anteil handchirurgischer Operationen wird mit Hilfe der Lupenbrille durchgeführt. Bei 2- bis 2,5facher Vergrößerung verbleibt ein ausreichend großes Gesichtsfeld.

Mit zunehmender Vergrößerung verkleinert sich das Gesichtsfeld und die Tiefenschärfe nimmt ab. Kopfbewegungen des Operateurs führen zu Verwacklungen.

Sind für die Präparation und Naht kleinster Strukturen - wie Fingernerven und -gefäße - höhere Vergroßerungen (25fach und mehr) notwendig, dann wird das Operationsmikroskop eingesetzt (1).

Das Operationsmikroskop macht heute Operationen möglich, an die vor Jahren noch nicht gedacht werden konnte.

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