Endgelenksversteifung - Arthrodese des Endgelenkes

Die Arthrodese der Fingendgelenke unter Verwendung von Drahtstiften

Die Arthrodese des Fingerendgelenke wird bei fortgeschrittener Zerstörung des Gelenkes, bei Instabilität und Fehlstellung vorgenommen. Aufgrund des in der Regel geringen Funktionsdefizits sind Prothesen (Gelenkersatz) an den Endgelenken keine wirkliche Alternative.

Das nebenstehende Röntgenbild (1) zeigt ein mit zwei Drähten (Kirschner-Drähte) versorgtes Endgelenk. Wie Sie sehen, wird das Endgelenk meist in Streckstellung oder maximaler Beugung von 10° eingestellt.

Der ästhetische Aspekt der Arthrodese

Vom ästhetischen Standpunkt her ist die Endgelenksarthrodese kein Problem, solange eine Streckstellung eingestellt wird. Bild (2) und (3) zeigen den Zustand nach Versteifung des Zeigefingerendgelenkes.

Der Funktionsverlust durch die Engelenksarthrodese

Der Funktionsverlust ist für die meisten Menschen gering. Der Finger erreicht in der Regel die Hohlhand, kann aber nicht mehr komplett eingeschlagen werden. Dies ist umso auffallender, je mehr  Streckung das Endgelenk hat. Die meisten Menschen (häufige Ausnahme sind Musiker!) wählen jedoch die Einstellung in Streckstellung, da sich hier ästhetischer Aspekt und Funktionsverlust die Waage halten.

Durch die Versteifung ist in jedem Fall eine Schmerzfreiheit und Stabilität möglich, die von den meisten Patienten als so erlösend empfunden wird, dass der geringe Funktionsverlust in Kauf genommen wird.

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